Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein aktuelles Thema. Dementsprechend sind die von der Hessischen Landesregierung eingeleiteten Maßnahmen zum Neubau von Sozialwohnungen und zur Begrenzung der Miete in Objekten der Nassauischen Heimstätte besonders für Familien und Menschen mit mittleren Einkommen eine gute Nachricht. Die Nassauische Heimstätte nimmt eine besondere Vorreiterrolle bei der Bereitstellung von preiswertem Wohnraum ein. Durch den Dividendenverzicht des Landes, dem größten Anteilseigner, sowie durch die Erhöhung des Eigenkapitals des Unternehmens um 200 Millionen Euro durch das Land wird die Vorreiterrolle für bezahlbaren Wohnraum in Hessen weiter ausgebaut. „Wir kümmern uns konkret um die Anliegen der Mieterinnen und Mieter“, betont Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU). Laut Prognosen des Ministeriums entsteht bis 2040 ein Bedarf von mehr als 500 000 Wohnungen. Allein bis 2020 unterstützt Hessen den sozialen Wohnungsbau mit 1,7 Milliarden Euro.
Das Land unterstützt den Bau von bezahlbarem Wohnraum zusätzlich mit einer „Baulandoffensive“. Denn vielerorts finden Investoren keine geeigneten Grundstücke. Derzeit würden insbesondere brachliegende Flächen in insgesamt 15 Kommunen geprüft, darunter ist auch die schon lange brachliegende Fabrikfläche der ehemaligen Kochtopf-Firma OLI in Bürstadt, erläutert Bauer. Auf den untersuchten Grundstücken könnten zahlreiche neue Wohnungen entstehen. Seine eigenen Flächen gibt das Land besonders günstig ab, wenn der Bauträger einen bestimmten Prozentsatz der Fläche für Sozialwohnungen reserviert. Auch die Studentenwerke könnten sich beim Bau neuer Studentenwohnheim die Kosten für das Grundstück sparen, informiert Bauer. Sie bekämen die Flächen vom Land.

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