Landtagsabgeordneter Alexander Bauer zum Gespräch bei Bürgermeister Christian Schönung

Zum politischen Austausch über die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen in der einstigen Karolingerstadt trafen sich Bürgermeister Christian Schönung und Landtagsangeordneter Alexander Bauer (CDU) im Stadthaus. Neben der weiteren Verbesserung von Vermarktung und Infrastruktur rund um die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch waren dem Bürgermeister die Unterstützung bei der Innenstadtentwicklung durch ein Landesförderprogramm und die gemeinsame Positionierung bei der Bahn-Neubaustrecke weitere wichtige Anliegen.
Lorsch sei als „Tor zu Bergstraße“ und als „Bindeglied inmitten der Metropolregion Rhein-Main-Neckar in hervorragenden Lage“, erläutert Christian Schönung die Potentiale seiner Stadt mit Blick auf die Wohn- und Gewerbeentwicklung. „Die Bautätigkeit und die Nachfrage nach Wohnraum für alle Generationen unterstreicht die positive Entwicklung in Lorsch“, findet Bauer. Gleichwohl gelte es insbesondere für die Innenstadt weitere Akzente für eine zukunftsfeste Entwicklung für Handel, Gewerbe und Gastronomie zu setzen, verwies Schönung auf den druckfrischen Antrag zu Bewerbung der Stadt Lorsch bei dem Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“, der er Alexander Bauer mit der Bitte um „politische Unterstützung“ in Wiesbaden übergab.
Aktuelle Informationen lieferte der Landtagsabgeordnete zu den Förderkriterien im Rahmen des Schwimmbadsanierungsprogramms SWIM und zu dem in der Stadtverordnetenversammlung politisch bereits durch die Initiative der Lorscher CDU-Fraktion andiskutierten Präventionsprogramm ‚KOMPASS‘ für mehr Sicherheit vor Ort.
Bauer wiederum informierte sich beim Rathauschef über die Umsetzung der beschlossenen Beitragsbefreiung von bis zu sechs Stunden in den Kindergärten, welche die Stadt zum 1. August 2018 mit Hilfe der Erstattung vom Land Hessen mit 135,60 Euro pro Kindergartenkind umsetzt. „Durch die Gebührenbefreiung können Familien in den drei Kindegartenjahren bis zu 5.000 Euro einsparen“, betont Bauer.
Im Rahmen der HESSENKASSE werden landesweit 510 Millionen Euro für die Kommunen bereitstehen, die ab 30. Juni 2018 ohne Kassenkredite auskommen werden. Auf Lorsch entfällt eine Fördersumme von gut 3 Millionen Euro, womit wichtige Infrastrukturinvestitionen in Lorsch finanziert werden können. „Das Land macht hier keine Vorgaben. Die einzelnen Maßnahmen werden dabei zu 90 Prozent über die Landesmittel finanziert und zu 10 Prozent über einen Eigenanteil der Kommune“, informiert Alexander Bauer.
Ein wichtiges Anliegen von Bürgermeister Schönung war bei dem Treffen die gemeinsame Positionierung bei der anstehenden Trassierung der Bahn-Neubaustrecke. „Wir fordern den höchst möglichen Schutz für Mensch und Natur“, sprechen sich Schonung und Bauer im Falle der Trassenführung entlang der Autobahn A 67 für den Bau eines bergmännischen Tunnels zwischen Langwaden und der Lorscher Südgemarkung aus, was der Kernforderung der Bürgerinitiative „Mensch vor Verkehr“ entspricht.
„Um als Brückenbauer nach Wiesbaden arbeiten zu können, pflege ich regelmäßig den Austausch allen Bürgermeisten in meinem Wahlkreis. Mit Christian Schönung funktioniert das Miteinander sehr professionell und zielorientiert“, bedankt sich Bauer abschließend für die gute Zusammenarbeit, so die Mitteilung über das gemeinsame Treffen.

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