Mit Biblis, Einhausen, Bürstadt und des bisherigen Teilnehmern Lampertheim und Viernheim erhalten in diesem Jahr fünf Kommunen insgesamt 2,4 Millionen für ihren Stadtumbau

In diesem Jahr werden 18 neue Standorte in die Städtebauförderprogramme des Landes aufgenommen. „Drei neue Förderkommunen kommen aus dem Kreis Bergstraße“ freut sich der örtliche Wahlkreisabgeordnete Alexander Bauer (CDU) über die gute Nachricht aus Wiesbaden. Insgesamt erhalten 33 Fördergebiete rund 25 Millionen aus dem Stadtumbauprogramm. Das Land fördert mit den Programmen ‚Stadtumbau in Hessen‘ und ‚Soziale Stadt‘ die Verbesserung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Lebensqualität vor Ort.

Heute wurden Biblis und Einhausen neu in das Stadtumbauprogramm aufgenommen. Biblis wird in diesem Jahr mit 426.000 zur Umgestaltung der Ortsmitte gefördert, Einhausen kann mit 749.000 die Aufwertung der Ortsmitte und der Weschnitzauen angehen. Lampertheim nimmt bereits seit dem vergangenen Jahr teil und erhält in diesem Jahr 807.000 Euro Förderung für die Umsetzung erster Maßnahmen in der Innenstadt. Viernheim, ebenfalls seit 2016 dabei, bekommt in diesem Jahr 333.000 Euro für Maßnahmen in der Weststadt. Bürstadt wurde neu in das Programm ‚Soziale Stadt‘ aufgenommen und kann sich über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 101.000 Euro für den Projekterstellung in diesem Jahr freuen.

„Ich freue mich sehr über diese umfangreiche Förderung der fünf Kommunen und bin sicher, dass dies vor Ort ein Entwicklungsschub für die Stadtentwicklung geben wird“, so Alexander Bauer in seiner Mitteilung.

Hintergrund:
Bisher lag das Schwergewicht der Förderung des Stadtumbauprogramms in der Anpassung der städtischen Infrastruktur an die sich verändernde demographische und wirtschaftsstrukturelle Situation. Diese Themen werden auch weiterhin eine Rolle spielen, zusätzlich spielt aber auch der Klimaschutz eine Rolle. Die Städte sollen gezielt durch gezielte Investitionen auf Folgen des Klimawandels vorbereitet sein und Schäden in der Infrastruktur etwa durch Starkregen und Sturmereignisse vorbeugen.
Um den sozialen Zusammenhalt in unseren Städten zu stärken, förderte das Land seit 1999 im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ landesweit bisher 56 Standorte. Das Programm richtet sich speziell an die Stadtteile und Quartiere, in denen ein besonderer Entwicklungsbedarf besteht, sei es im Bereich Infrastruktur, Wohnen, Integration, sozialer Zusammenhalt, Kultur und Bildung oder bei Sport und Freizeit. Mit Unterstützung des Landes werden passende Problemlösungen geplant und umgesetzt. Um den Bewohnerinnen und Bewohnern ein lebenswerteres Wohnumfeld zu verschaffen, stehen in diesem Jahr rund 25 Millionen Euro aus dem Bund-Länderprogramm zur Verfügung. Die Mittel stammen jeweils zur Hälfte von Bund und Land.

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