Bauer: Zu Ende gehenden Konjunkturprogramme waren ein Erfolg 50,3 Mio. Euro im Wahlkreis 54 investiert
Die im Zuge der Finanzkrise vor drei Jahren beschlossenen Konjunkturprogramme des Landes Hessen und des Bundes laufen nun aus. In den kommenden Monaten werden die letzten Baumaßnahmen beendet werden. Im Rückblick waren diese Hilfen ein großer Erfolg für die Region.
In den acht Kommunen des Wahlkreises 54 konnten mit 19,2 Mio. Euro aus Mitteln des Landes Hessen und 16,7 Mio. Euro aus Bundesmitteln Investitionen in Höhe von 50,3 Mio. Euro getätigt werden.
Alleine Heppenheim konnte mit rund 4 Mio. Euro aus Landes- und gut 12,5 Mio. Euro aus Bundesmitteln wichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 23,4 Mio. Euro realisieren. Schwerpunkt in Heppenheim war der Neubau der Votos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, wofür über 15,7 Mio. Euro aufgewandt wurden. Am Kreiskrankenhaus wurden 1,2 Mio. Euro für Brandschutzmaßnahmen investiert. Für diverse Sanierungsmaßnahmen an den Schulen wurden fast 3,7 Mio. Euro und für Baumaßnahmen an den Sportstätten noch einmal 323.000 Euro aufgewandt. Photovoltaikanlagen für das Verwaltungsgebäude der Stadt und für Das Dorfgemeinschafts- und das Feuerwehrgerätehaus in Wald-Erlenbach konnten für rund 200.000 Euro installiert werden. Weitere Umbaumaßnahmen und energetische Sanierungen, etwa an der Schloßberghalle in Hambach, schlugen mit insgesamt über 1,7 Mio. Euro, Straßenbaumaßnahmen mit 170.000 Euro zu Buche. Und auch die Feuerwehr konnte mit 350.000 Euro Umbaumaßnahmen durchführen.
Bürstadt konnte mit rund 2,3 Mio. Euro aus Landes- und gut 1,4 Mio. Euro aus Bundesmitteln wichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 4,5 Mio.Euro realisieren.
Schwerpunkt in Bürstadt war die Sanierung der Schulen, wofür über 3 Mio. Euro aufgewandt wurden. Die größte Einzelmaßnahme war dabei die Erich-Kästner-Schule, deren Dach erneuert und deren Sporthalle saniert werden konnte. Für die Sanierungsarbeiten am Rathaus, dem Kindergarten Arche Noah und dem Haus des Kindes wurden insgesamt ca. 714.000 Euro investiert. Und auch die Feuerwehr konnte mit knapp 748.000 Euro den Stützpunkt erweitern.
Lampertheim war mit rund 3,6 Mio. Euro aus Landes- und gut 1,6 Mio. Euro aus Bundesmitteln dabei und konnte wichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 7,5 Mio. Euro umsetzen.Schwerpunkt in Lampertheim war die Sanierung der Schulen, wofür über 4,4 Millionen. Euro aufgewandt wurden. Die größte Einzelmaßnahme war dabei die Alfred-Delp-Schule, wo u.a. die naturwissenschaftliche Einrichtung saniert wurde. Für energetische Sanierungen in den Kindertageseinrichtungen wurden 291.000 Euro investiert. Der neue Kunstrasenplatz im Adam-Günderoth-Stadion schlug mit über 500.000 Euro, der neue Hallenboden in der Hans-Pfeiffer-Halle mit 144.000 Euro zu Buche. Für Straßenbaumaßnahmen wurden 1,7 Mio. Euro aufgewandt. Und auch die Feuerwehr in Hofheim konnte rund 293.000 Euro ins Feuerwehrgerätehaus stecken.
Viernheim erhielt rund 5 Mio. Euro aus Landes- und 0,5 Mio. Euro aus Bundesmitteln, womit wichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 7 Mio. Euro realisiert werden konnten. Schwerpunkt in Viernheim war die Sanierung der Schulen, wofür fast 4 Millionen. Euro aufgewandt wurden. Die größte Einzelmaßnahme war dabei die Albertus-Magnus-Schule, wo u.a. Gebäude und Schulhof saniert wurden. Für energetische Sanierungen am Bürgerhaus, am Heimatmuseum und an der Begegnungsstätte im Bahnhof wurden insgesamt fast 2 Mio. Euro investiert. Der neue Kunstrasenplatz im Stadion schlug mit rund 460.000 Euro zu Buche. Für Straßenbaumaßnahmen wurden 219.000 Euro aufgewandt. Und auch die Feuerwehr konnte rund 406.000 Euro in ein neues LKW-Fahrgestell stecken
Biblis konnte mit rund 814.000. Euro aus Landes- und 147.000 Euro aus Bundesmittelnwichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 2 Mio. Euro realisieren.
In Groß-Rohrheim machten 353.000 Euro vom Land und 56.000 Euro vom Bund Investitionen von rund 488.000 Euro möglich.
Schwerpunkt in Biblis waren Sanierungsmaßnahmen an den Sportstätten in Wattenheim und Nordheim, für die über 1,4 Millionen. Euro aufgewandt wurden. In Erneuerungsmaßnahmen an den Schulen flossen fast 392.000 Euro und in die energetische Sanierung des Bürgerzentrums noch einmal 259.000 Euro. In Groß-Rohrheim war die größte Einzelmaßnahme die energetische Sanierung der Lindenhofschule, die 163.000 Euro kostete. Dämmmaßnahmen der Kita in der Mozartstraße, des Verwaltungsgebäudes und des Jugendtreffs schlugen mit insgesamt 114.000 Euro zu Buche, der Einbau von Fensterelementen in der Bürgerhalle rund 65.000 Euro. In den Straßenbau wurden 100.000 Euro investiert und die Feuerwehr konnte sich über 45.000 Euro für einen neuen Einsatzleitwagen freuen.
Nach Lorsch flossen fast 2 Mio. Euro an Landes- und 0,2 Mio. Euro an Bundesmitteln, mit denen ein Investitionsvolumen von insgesamt 2,9 Mio. Euro umgesetzt wurde.
Einhausen konnte mit gut 1,1 Mio. Euro aus Landes- und 0,1 Mio. Euro aus Bundesmitteln wichtige Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von fast 2,4 Mio. Euro realisieren.
In Lorsch entfiel der Großteil der Gelder auf die Schulen. Neubauten und Sanierungen an der Wingertsbergschule, Sanierungen und ein Blockheizkraftwerk an der Werner-von-Siemens-Schule wurden im Umfang von zusammen 2,57 Mio. Euro finanziert. Neue und sanierte Toilettenanlagen, darunter jene in der Nibelungenhalle, schlugen mit fast 250.000 Euro zu Buche. Für die Sanierung der Hirschstraße wurden über 87.000 Euro aufgewandt.
Schwerpunkt in Einhausen war die Sanierung der Schule an den Weschnitzauen, wofür über 1,66 Millionen. Euro aufgewandt wurden. In die Sanierung des Hallenbades wurden 546.000 Euro investiert und die Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Rathaus schlugen mit rund 184.000 Euro zu Buche.
Alle diese Projekte, die von der Stadt selbst bestimmt wurden, wären ohne
Konjunkturprogramm auf Jahre hinaus nicht zu realisieren gewesen. Sie kamen auch den hessischen Unternehmen zugute, die landesweit 80% der Aufträge erhielten. Auch in Bürstadt hat das lokale Handwerk überdurchschnittlich von dem öffentlichen Programm profitiert. Das ist konkrete Wirtschaftsförderung. Hessen hat übrigens als einziges Bundesland ein wirklich eigenes Konjunkturprogramm aufgelegt. Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent im Jahr 2011 lag Hessen deutlich oberhalb des Bundesdurchschnitts. |