Lorsch will mit den Fördergeldern ein Familien- und Mehrgenerations-Zentrum realisieren.

Die Stadt Lorsch erhält 805.200 Euro aus dem Städtebauprogramm „Soziale Integration im Quartier“. Das Hessische Wirtschaftsministerium will damit bauliche Maßnahmen fördern, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration in Stadtquartieren stärken. Seit 2020 gliedert sich die Städtebauförderung in fünf Programme, die vom Bund und vom Land Hessen mit zusammen 127 Mio. Euro (2019: 102 Mio. Euro) ausgestattet werden und insgesamt 140 Standorte umfassen. „In Lorsch soll mit den Fördermitteln in einem neuen evangelischen Gemeindezentrum ein öffentlicher Treffpunkt für Menschen aller Generationen und Kulturen geschaffen werden“, informiert Alexander Bauer (CDU).

In der Projektbeschreibung der Stadt Lorsch wird dargelegt, dass das bisherige Gemeindehaus (Martin-Luther-Haus) bauliche Mängel habe und nicht mehr den heutigen Nutzungsanforderungen entspreche. Eine Sanierung sei unwirtschaftlich, weshalb mit den Fördergeldern ein Gebäudeneubau und eine Umgestaltung des Außengeländes realisiert werden solle. Neben den innerkirchlichen Angeboten in der Stadtmitte könne ein attraktiver Ort für alle Generationen geschaffen werden, an dem sich auch Familien treffen, Kontakte ausbauen und gemeinschaftsstärkend in die Gesellschaft vor Ort positiv hineinwirken. „Mit dem neuen Gemeindehaus soll nicht zuletzt wegen der zentralen und geschützten Lage inmitten einer grünen Oase ein Familien- und Mehrgenerations-Zentrum entstehen, um eine bedarfsorientierte Begleitung für die zahlreichen jungen Familien und Senioren in Lorsch zu bieten“, schreibt Alexander Bauer in seiner Mitteilung zur geplanten Verwendung der Fördermittel.

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